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Der nachhaltige Campingtrip: Tipps und Tricks

Beim Campingtrip Wert auf Natur und Umweltschutz legen, das ist für viele Camper inzwischen ein wichtiges Anliegen. Zeit in der Natur zu verbringen klingt im ersten Moment natürlich immer naturfreundlich. Doch nur weil man Zeit in der Natur verbringt, verhält man sich natürlich nicht automatisch nachhaltig. In diesem Beitrag gibt es Tipps und Tricks zum Thema nachhaltiger Camping-Urlaub.

Genügend Wasser zu sich zu nehmen ist bei sportlichen Aktivitäten im Freien wahrlich sehr wichtig. Auch beim Camping kann glücklicherweise inzwischen auf Plastik verzichtet werden. Nachfüllbare Edelstahlbehälter oder Glasflaschen könnten eine bessere Alternative für den Campingtrip sein. Selbstverständlich sollte kein Müll im Wald liegen bleiben. Lasse nichts als Fußspuren da. Dieses Zitat, welches unter Umweltfreunden sehr beliebt ist, hast du vielleicht auch schon wahrgenommen. Für Camping- Freunde, die Wert auf Naturschutz legen, ist das ebenfalls sehr wichtig. Manche Naturschützer befreien sogar in ihrer Freizeit den Wald von Müll.

Versuche bestenfalls, die naturbelassene Umgebung möglichst so zu hinterlassen, wie sie vorgefunden wurde. Beliebt unter technisch gewandten Naturschützern ist eine Solaranlage auf dem Dach des Vans. Als Anfänger im Bereich nachhaltiges Camping könnte dies aber natürlich zu kompliziert sein.

Grundsätzlich lohnt es sich auf jeden Fall, über diese Art der Energiegewinnung nachzudenken. Es hängt natürlich vom geplanten Camping- Ort ab, ob die Solaranlage auf dem Camper Sinn macht oder nicht. Doch in sehr vielen Regionen kann so auf umweltfreundliche Art und Weise Energie erzeugt werden.

Den Campingtrip ressourcenschonend planen: Anregungen

Ein großes Manko beim vermeintlich nachhaltigen Campingtrip ist natürlich die Tatsache, dass die Wohnmobile sehr häufig mit fossilen Brennstoffen angetrieben werden. Genau genommen gibt es noch so gut wie gar keine Elektromobilität unter den Fahrzeugen, die von Campern  beliebt sind. Für dieses Thema gibt es bis dato auch noch keinen guten Workaround. Der einzigeTipp im Sinne der Nachhaltigkeit wäre hier, den Camping-Trip nicht zu weit in die Ferne zu planen.

Und tatsächlich kann man auch heimische Regionen immer wieder neu erkunden! Nur das könnte die Abgase beim Camping-Trip etwas verringern. Der Ausflug in die Wildnis wird häufig auch mit einem großen Energiebedarf in Verbindung gebracht. Vor allem, wenn man Camping mit Wandern verbindet, dann kann der Hunger schon mal größer werden. Trotzdem muss nicht unbedingt auf Fleisch als Ernährungsgrundlage zurückgegriffen werden. Es gibt auch hervorragende vegane Gerichte wie zum Beispiel Summer Rolls, die sehr viel Energie spenden können. Bei der Inneneinrichtung des Camping-

​Vans können übliche nachhaltige Praktiken der Wohnungseinrichtung verwendet werden. Selbst  Arbeitsplatten für die Zubereitung von Nahrungsmitteln können beispielsweise aus altem Holz erbaut werden, welches sonst möglicherweise weggeworfen oder verbrannt worden wäre. Diesbezüglich können sehr viele Inspirationen auf YouTube zum Thema nachhaltige Wohneinrichtung beziehungsweise spezifisch auch der nachhaltigen Campingwägen erfahren werden.

So geht Nachhaltigkeit beim Camping: Einrichtung vom Van

Mit ein bisschen Kreativität kannst du die vielen Ratgeber-Videos zum Thema nachhaltige Wohnung auch auf die Inneneinrichtung des Camping-Vans umsetzen. Der Grundgedanke der Nachhaltigkeit besteht ja gerade darin, Rohstoffe (erneut) zu verwenden, welche bereits vorhanden sind, anstatt neues zu kaufen. Das senkt die Nachfrage und den Konzernen wird immerhin ein kleines Signal vermittelt, dass nicht mehr so viel Neues produziert werden muss.

Trotzdem werden natürlich nach wie vor noch sehr viele neue Produkte hergestellt, gar keine Frage. Doch vielen Freunden des Umweltschutzes ist es wichtig, aus alten Materialien das Bestmögliche heraus zu holen, um Ressourcenschonend zu handeln. Bezüglich des nachhaltigen Campingtrips gibt es also wahrlich sehr viele Aspekte, die beachtet werden können, um die Ausflüge so naturfreundlich wie nur möglich zu gestalten. Die wichtigsten Tipps sind, möglichst keinen Müll im Wald zu hinterlassen.

Darüber hinaus älteren Objekten einen neuen Zweck zu verleihen, um nichts neues kaufen zu müssen, ist ebenfalls ein Kerngedanke der Nachhaltigkeit. Wenn dann auch noch Nützliches über den Wald und das ganze Ökosystem vor Ort gelernt wird, um das Bewusstsein für den Klimaschutz zu stärken, dann kann man wahrlich von einem nachhaltigen Camping-Trip sprechen.

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