15/9/2022
6 min
Michael

Tipps und Tricks zum Sparen im Urlaub

Auch Campingurlaub kostet Geld und eine Reise kann schnell ein kleines Vermögen auffressen.

Im Vergleich zum Hotel sehen wir Camping als den günstigeren Urlaub. Natürlich muss man hierbei aber auch beachten, dass es je nach Campingplatz große Preisunterschiede gibt, besonders bei den Nebenkosten, die zusätzlich anfallen. 


Grundsätzlich spart es sich am besten, wenn man lange im Voraus bucht. Je weiter man in Meeresrichtung geht, desto höher werden auch die Preise. Klar kostet Urlaub immer Geld, er muss aber nicht teuer sein. Auch hilft vorausplanen zwar, aber es ist auch nicht nötig, dass das Program schon vorher exakt geplant ist. Wenn man keine Zeit für spontane Aktivitäten hat, warum dann in den Urlaub fahren?

Mit diesen Tricks sparst du während dem Urlaub Geld

Der ADAC hat vor ein paar Jahren eine Recherche in Europa ermittelt, wie hoch die Kosten für eine dreiköpfige Familie (Vater, Mutter, Kind) liegen. 

In Polen und Ungarn lagen die Kosten pro Nacht bei ca. 20 € und 22 €. In Schweden und Deutschland sind die Preise bei ca. 26 € und 27 €. In unserem Nachbarland Dänemark muss man schon deutlich tiefer in die Tasche greifen. Knappe 40 € kostet hier eine Nacht zu Dritt. Italien ist sogar nochmal 2 € teurer, jedoch immer noch günstiger, als der Aufenthalt in der Schweiz, welcher stolze 49 € kostet. Wer nicht genug Sonne in Europa findet, kann in Australien die brennend heiße Sonne für günstige 15-30 € pro Nacht genießen. In den USA sieht das preis technisch ebenfalls ähnlich aus. Hier gibt es allerdings auch deutlich besser ausgestattete Campingplätze, da Amerikaner auch beim Campen einen gewissen Luxus erwarten. Wer auf viel Schnickschnack steht, kann auch mal schnell anstelle von 15 € satte 50 € zahlen.


Versteckte Kosten beim Camping: 

Restaurants und Snackbars hat es meistens auch auf jedem Campingplatz, dort zu essen ist natürlich bequemer und einfacher, als selber zu kochen, jedoch ist es auch ein zusätzlicher Kostenfaktor und wahre Camper kochen natürlich selber. Je nach Land kann es sein, dass man Kurtaxen bezahlen muss. Es kann außerdem vorkommen, dass ein Campingplatz eine Umweltabgabe oder Müll-/Wasserabgabe fordert. Hinzu kommen variable Kosten, welche auf den persönlichen Bedürfnissen basieren. Manchmal kann man seine Wäsche einfach und bequem in eine Waschanlage auf dem Campingplatz geben, oder man benötigt eine zusätzliche Stromversorgung. Auch Kosten, die auf dem Weg ins Urlaubsziel entstehen, wie Vignetten oder Mautgebühren, können sich schnell summieren. 



Unsere Camper4all Reisetipp:  

Wer im Campingurlaub sparen möchte, für den haben wir folgende Empfehlungen: 

  • Möglichst früh einen Campingplatz buchen.
  • Route gut planen und Maut und Vignetten Preise mit einkalkulieren.
  • Die Bedürfnisse aller Reisenden im voraus klären und vorsorgen.
  • Möglichst wenig elektronische Geräte mitnehmen.
  • Einkäufe erledigen, bevor die Reise beginnt, und Supermärkte auf dem Campingplatz oder entlang der Autobahn vermeiden. 
  • Selber mit einer Küche ausgestattet sein und Freude am Kochen haben.
  • Möglichst wenig Müll produzieren (nicht nur, weil es Geld spart, sondern auch aus Umweltliebe)
  • Bei der Reiseplanung auch die Kosten anschauen, die nicht sofort sichtbar sind, wie Kurtaxe, Gebühren, Preise für Freizeitaktivitäten etc... 
  • Plant euch Extrazeit ein für spontane und flexible Planänderungen 

Fazit:

Auch währendem dem Urlaub lässt sich prima Geld sparen, ohne dass man Abstriche machen muss. Wichtig ist jedoch im Vorfeld gut zu planen und sich mit Route und Zielort frühzeitig zu beschäftigen.

Michael
Michael schreibt bei Camper4all zu den Themen wie Familienurlaub, Reisefahrzeuge, als Experte ist er für unser Magazin auch auf den Messen und Events unterwegs, immer auf der Suche nach den neusten Trends.

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