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Campen im Harz – Wilde und mystische Schönheit hautnah erleben

Das Campen im Trend liegt, haben ja mittlerweile viele deutsche Urlauber für sich entdeckt. Das eigene Land ist geradezu perfekt für einen Campingurlaub vor der Haustür. Die Vielseitigkeit Deutschlands bietet Freizeitspaß bei Camping am Meer, in den Mittel- und Hochgebirgen, an Seen und Flüssen.

Zweifelsfrei eines der schönsten und interessantesten Mittelgebirge zum Campen ist der Harz. Die Landschaft des höchsten Gebirges Norddeutschlands hat den Ruf, bizarr und mystisch zu sein – und sie wird ihrem Charakterbild absolut gerecht. Doch nicht nur die Natur, sondern auch die Städte überraschen mit jahrhundertealter Historie und einzigartigen Bauwerken. Zahlreiche traumhafte Campingplätze mit schier unendlichen Freizeitmöglichkeiten erstrecken sich inmitten dieser üppigen Natur, die zum Entdecken einlädt.

Faszination Harz

Ganz gleich, ob im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, der Harz ist das perfekte Reiseziel zu jeder Jahreszeit. Naturliebhaber zieht es gerne in das Gebiet zwischen Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, das sich optimal für ausgiebige Wanderungen und Mountainbike-Ausflüge eignet. Die Region umfasst ein wirklich umfangreiches Wanderwegenetz zu denen im Übrigen auch die Europäischen Fernwanderwege E6 und E11 zählen. Als Highlights gelten außerdem die sogenannten WasserWanderWege, die entlang verschiedener Wasserläufe im Oberharz führen. Die insgesamt 22 Wanderrouten zählen zum UNESCO Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft und erstrecken sich auf 113 Kilometern. Dabei variieren die leichten bis mittelschweren Routen zwischen weniger als einem Kilometer Länge bis zu knapp 12 Kilometern.

Attraktive Campingplätze finden sich zudem ganz in der Nähe. Wie der Campingplatz Waldweben nordwestlich vom Ortsteil Zellerfeld, Nahe den Teichen des Oberharzer Wasserregals. Geeignet ist das Areal auch im Winter, da es von hier nur einen Katzensprung zu verschiedenen Langlauf-Loipen, zu einigen Skipisten und diversen Rodelbahnen ist. Der Campingplatz ist zudem ein kleines Paradies für Kinder. Denn die Nähe zum Robinson-Spielplatz, eine Spielwiese, Jugendplätze mit Tischtennisplatten sowie einen Aufenthaltsraum bieten das perfekte Freizeitangebot für den Nachwuchs.

Orte mystischer Geschichten

Doch was wäre ein Camping Trip in den Harz ohne den sagenumwobenen Brocken? Die 1.141 Meter hohe Gebirgslandschaft um den mystischen Gipfel lockt neben zahlreichen Legenden um Hexen, Geister und Walpurgisnächte mit tollen Wanderrouten und weitläufigen Skigebieten. Im niedersächsischen Schierke, direkt am Fuße des Brockens, steht die Brockenbahn für eine bequeme Auffahrt bereit. Zudem liegt die Ortschaft nur drei Kilometer vom größten Skigebiet des Harzes, dem Braunlage-Wurmberg, entfernt. Ein weitläufiges und landschaftlich reizvolles Loipennetz ermöglicht Skilanglauf während zahlreiche Abfahrtspisten sowie eine lange Naturrodelbahn die Herzen der wagemutigen Wintersportler höher schlagen lassen.

Ein Campingplatz in Schierke darf natürlich nicht fehlen. Der Harz-Camping direkt neben dem Naturpark ist der höchstgelegene Zeltplatz im Harz. Er gewährt seinen Gästen einzigartige Aussichten auf den Brocken, den Winterberg bis zum Königsberg. Von hier lassen sich Ausflüge zum Klettern, Wandern und Radeln optimal organisieren. Außerdem ist der Campingplatz das ganze Jahr geöffnet und bietet somit die besten Voraussetzungen für Wintercamping und seinen dazugehörigen Freizeitaktivitäten im Schnee.

Historische Städte voller Romantik

Doch nicht nur die Wälder und Berge im Harz überzeugen. Auch etliche interessante Städte hat dieser Landstrich zu bieten. Zahlreiche Bauwerke, die zum UNESCO-Welterbe erklärt worden sind, sowie jahrhundertealte historische Gebäude aus altem Fachwerk säumen die Harzregion.

Wie beispielsweise die Stadt Goslar. Sie ist ein absolutes Muss für Liebhaber der Städtereisen. Sie lockt mit einer zauberhaften Altstadt, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Anmutig ist auch die Stadt Blankenburg. Zentral zwischen dem Brocken und Bodetal in Sachsen-Anhalt gelegen, entzückt sie mit historischen Gebäuden aus dem 13. Jahrhundert sowie bunten Gärten und Parks. Das Schlossensemble, die Bartholomäuskirche sowie das Rathaus zählen hier zweifelsfrei zu den sehenswertesten Monumenten. Vor der Stadt, direkt am Zisterzienser Kloster Michaelstein, verläuft die „Straße der Romanik“. Sie hat sich als eine der wichtigsten touristischen Strecken in Deutschland etabliert und verbindet Klöster, Kirchen, Burgen sowie andere historische Bauwerke aus dem 10. bis zum 13. Jahrhundert und führt durch insgesamt 73 Ortschaften. Viele davon befinden sich übrigens im Harz.

Auch Quedlinburg ist auf der Liste der UNESCO zu finden. Die charmante Stadt mit den zahlreichen historischen Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten fasziniert mit ihrer märchenhaften Kulisse große und kleine Besucher. Viele ihrer malerischen engen Gassen und Plätze bestehen aus Kopfsteinpflaster und strahlen eine einzigartige Idylle aus. Nur wenige Kilometer entfernt befindet sich der Platz Klostercamping Thale. Die großzügig angelegte Anlage erstreckt sich direkt neben dem Kloster Wendhusen. Ab hier lohnen sich kleinere Ausflüge oder Radtouren zur Burg Falkenstein oder der Burgruine Regenstein bei Blankenburg.

Ein absolutes Muss ist ein Abstecher zur Teufelsmauer. Die seltene Felsformation im nördlichen Harzvorland zählt ebenfalls zu den mystischen Orten im Harz und besteht aus hartem Sandstein. Die bizarre Felsenkette zieht sich über 20 Kilometer in die Länge ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Zudem offenbart sie eine einzigartige Flora und Fauna die es auf dem Wanderweg Teufelsmauer Stieg zu entdecken gilt.

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