zuletzt aktualisiert:
24/2/2023
5 min
Ann-Christin

Camping mit Hund: Tipps für das passende Reisefahrzeug

Campen mit Hund ist komplizierter, als man vielleicht denken würde! Du kannst deinen Hund nicht einfach auf den Nebensitz packen. Hierauf solltest du achten, wenn du dein Reisefahrzeug fürs Camping mit Hund auswählst.

Camping mit einem Hund ist eine großartige Möglichkeit, die Natur zu erleben und dabei Zeit mit dem besten vierbeinigen Freund zu verbringen. Mit der richtigen Planung und den richtigen Vorbereitungen kann es eine wundervolle, aufregende und unvergessliche Reise werden. Um sicherzustellen, dass dein Camping-Abenteuer angenehm verläuft, ist es wichtig, das beste Basisfahrzeug für dich und deinen Vierbeiner auszuwählen. In diesem Artikel werden wir Tipps geben, worauf du bei der Wahl des passenden Fahrzeugs achten solltest. Also ab ins Abenteuer!

Das passende Reisefahrzeug für dich und deinen Vierbeiner!

Oft ist es gar nicht so einfach, das passende Reisefahrzeug für sich und seinen Hund zu finden. Wenn du jedoch weißt, worauf du achten musst, ist die Sache schon deutlich einfacher. Egal, ob du ein Wohnmobil, ein Auto oder einen Campervan besitzt, mietest oder kaufst – es ist wichtig, dass das Fahrzeug groß genug für deinen Hund ist. Eine Checkliste hilft dir, herauszufinden, welches Fahrzeug die richtige Größe für dich und deinen Hund hat.

Stelle sicher, dass das Fahrzeug ausreichend Platz für die sichere Unterbringung deines Hundes bietet, damit die Fellnase auch genug Platz zum Schlafen oder Spielen hat. Es ist auch ratsam, ein Fahrzeug zu nutzen, das über ausreichend Gepäckraum verfügt. Hier kannst du alles Nötige für dich und deinen Vierbeiner unterbringen – von Futter über Leckerlis bis hin zu Spielzeug oder Decken. Gesetzlich ist man dazu verpflichtet, den Hund während der Fahrt zu sichern. Am besten eignet sich hierfür eine Transportbox. Ansonsten gibt es ebenso diverse Ausbaumöglichkeiten für das Wohnmobil.

Im Grunde gibt es 3 Möglichkeiten, den Hund während der Fahrt zu sichern:

  • Sicherung mit Anschnallgurt: Diese Lösung ist wohl die kostengünstigste, allerdings sollte man sich bewusst sein, dass es oft nicht die sicherste ist.
  • Unterbringung in einer Hundebox: Die Box sollte auf die Größe des Hundes angepasst sein und ausreichend Platz bieten. Die Box muss während der Fahrt gut verstaut und gesichert werden.
  • Individueller Ausbau im Wohnmobil: Diese Option ist zwar am kostenintensivsten, bietet allerdings die höchste Sicherheit für alle Beteiligten. Zu dieser Option kannst du am besten greifen, wenn du direkt von Anfang beim Camperausbau für deinen Hund planst.

Individueller Ausbau des Wohnmobils

Je nach Wunsch kann am Wohnmobil ein individueller, speziell auf Hund und Geldbeutel abgestimmter Umbau vorgenommen werden. Hierfür gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Anbietern auf dem Markt. Art und Umfang an Umbauten, die vorgenommen werden können, sind vielfältig. Beim individuellen Ausbau eines Wohnmobils sollten aber einige Dinge beachten werden:

Angenehme Einstiegshöhe

Dieser Punkt wird oft vernachlässigt, doch wenn du mit deinem Hund auf Reisen bist, solltest du an den Zugang zum Gefährt denken. Einige Wohnmobile verfügen über einen hohen Einstieg, bei dem ältere oder kleinere Hunde Probleme haben, von allein ein- oder auszusteigen. Einstiegsrampen können hier eine große Unterstützung bieten.

An kalten Tagen

Im Frühling, Herbst oder Winter kann es sehr schnell unangenehm kalt für den besten Freund des Menschen werden. Viele Wohnwagen sind aufgrund ihres Gewichts und ihres Platzes nur mäßig isoliert. Die Kälte erreicht oft zuerst den Hund in seinem Körbchen und dann erst den Menschen, der sich jedoch gut mit einer dicken Bettdecke schützen kann. Normale Hundebetten bieten für diese Fälle oft keinen ausreichenden Kälteschutz. Durch eine Thermo-Hundedecke, eine andere Platzierung des Hundekörbchens oder eine zusätzliche Isolierung des Campers, kann der Vierbeiner besser geschützt werden.

Waschmöglichkeiten und Wasserquelle

Mit einer Außendusche ist man zudem völlig autark unterwegs. Die Möglichkeit, den Hund mit einer Außendusche zu säubern, kann die Sauberkeit im Camper deutlich erhöhen. Eine Außendusche ist nicht nur vorteilhaft für den felligen Begleiter, sondern kann auch eine bequeme Lösung für alle Insassen darstellen. Besonders bei einem Urlaub am Strand oder bei plötzlichem Regen, wenn die Schuhe mit Schlamm bedeckt sind, ist eine Außendusche eine sehr sinnvolle Möglichkeit des Ausbaus.

Auf dem Campingplatz angekommen

Um gute Erfahrungen mit deinem Hund auf dem Campingplatz zu machen, sind auch vor Ort ein paar Dinge zu beachten. Zuerst solltest du dich über die Campingplätze informieren. Es ist wichtig, dass du dir die Regeln und Anforderungen jedes Campingplatzes gut durchliest, damit du sicherstellen kannst, dass du den Anforderungen entsprichst und dass der Campingplatz zu deinen Vorstellungen passt. Einige Campingplätze erfordern Impfpapiere oder stellen besondere Anforderungen an Hundebesitzer.

Schaue zudem, wie die folgenden Punkte beantwortet werden können: Hat dein Vierbeiner ausreichend Platz? Gibt es in der Nähe Wasserquellen? Sind andere Tiere in Reichweite? Diese Fragen helfen dir bei der Wahl des richtigen Campingplatzes für dich und deinen Hund.

Wenn du einen Platz gefunden hast, an dem du campen möchtest, bereite dich darauf vor, indem du die nötigen Utensilien für deinen Hund wie Leine, Futter und Wasserschüsseln vorbereitest. Es ist auch hilfreich, Snacks mitzunehmen. Nimm auch immer Rücksicht auf andere Camper und beachte die Regeln mit deinem Hund. Und vor allem anderen, nimm dir die Zeit, um mit deinem Hund die Natur zu genießen! Geht gemeinsam wandern oder schwimmen!

Plane also den Aufenthalt und recherchiere vorab zu den Reisezielen - sodass sowohl du als auch dein Hund unvergessliche Momente genießen könnt! Dein Hund wird die Freiheit lieben und auch für dich wird es eine Wonne sein!

Ann-Christin
Ann-Christin ist begeistert vom Campen und Backpacken. In ihren Beiträgen berichtet sie aus eigener Erfahrung über die Orte, an denen sie war, ihre Erfahrungen als Frau auf Camperreisen und die wichtigsten Tipps, die ihr in der Wildnis oder im Camper schon oft das Leben gerettet haben.
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