8 Tipps, um einen günstigeren Campingurlaub zu genießen

Es gibt viele Artikel darüber, wie du beim Campen Geld sparen kannst. Aber was sind Fakten, was sind Mythen? Lies dir diesen Artikel, denn er wird mit einigen Überlegungen helfen, Geld in deinem nächsten Camping Urlaub zu sparen.

Es gibt viele Artikel darüber, wie du beim Campen Geld sparen kannst. Aber was sind Fakten, was sind Mythen? Lies dirdiesen Artikel, denn er wird mit einigen Überlegungen helfen, Geld in deinem nächsten Camping Urlaub zu sparen.  

1. "Womo-Plätze“ sind meistens günstiger als klassische Campingplätze.“

Es ist klar, dass die von den Gemeinden öffentlich bereitgestellten Übernachtungsmöglichkeiten für Wohnmobile vor Ort oft nichts oder nicht mehr kosten als ein Parkplatz in der Stadt. Aber dafür bieten sie auch nicht viel mehr als ein Stadtparkplatz. Allerdings werden heutzutage auch viele Wohnmobil und auch Wohnwagenstellplätze von privaten Unternehmern betrieben.

Wenn es Toiletten und vielleicht sogar Duschen gibt, kann man mit 15 Euro für eine Übernachtung für zwei Personenrechnen. Solche Campingplätze liegen bereits auf dem Preisniveau der billigsten Wohnmobilstellplätze. In vielen europäischen Ländern gibt es viel mehr solcher einfachen Campingplätze, als man denkt. Außerdem werden sie oft von kommunalen Einrichtungen betrieben, die deutlich günstigere Preise anbieten können.

2."Mietunterkünfte sind viel luxuriöser und daher kostspielig."

 „Glamping“ und Mobilheime sehen auf den ersten Blick vielleicht sehr kostspielig aus. Das muss aber nicht so sein!

Das Angebot an derartigen Mietunterkünften ist in Südeuropa deutlich gewachsen. Da der Wettbewerb groß ist, herrscht momentan auch ein Preiskampf in diesen Regionen. Außerhalb der Hauptsaison werden Mobilheime vielerorts sehr günstig angeboten. Wenn man dann noch die Kosten berechnet, die ein Wohnmobil und der Transport zum Urlaubsortkosten, plus zusätzliche Campinggebühren pro Person, so könnte eine Familie auch in einer Mietunterkunft zu demselben Preis wohnen. Gleichzeitig profitiert ihr von der Infrastruktur und dem Freizeitangebot welches am Campingplatz angeboten wird, wobei Glamping in Deutschland auch mit sehr ausgefallenen Locations zu Abenteuer aber auch Entspannung einlädt.

3."Gebrauchte Autos sind immer günstiger für den Einstieg."

Wenn man das erste Auto kauft, wird es aus Kostengründen oft aus zweiter Hand geholt. Das ist auf jeden Fall in Ordnung, wenn es um ein Auto geht, aber beim Wohnmobil sollte man es sich besser zweimal überlegen, bevor man zugreift. Momentan ist die Nachfrage der Gebrauchtcampingfahrzeuge sehr hoch und deshalb steigen auch die Preisedeutlich an. Besonders diejenigen, die eine bessere Qualität suchen, wählen jüngeren Fahrzeuge und stellen danach fest, dass eigentlich kein nennenswerter Preisunterschied zu einem Neufahrzeug besteht. 

Man muss ebenfalls bedenken, dass bei neuen Wohnmobilen oft viele Ausrüstungsgegenstände fehlen, die bei gebrauchten Wohnmobilen vorhanden sind. Andererseits werden viele Dinge nicht sofortbenötigt und können später nachgerüstet werden. Das gebrauchte Fahrzeug hat wenig oder keine Garantieleistungen und die Ausstattung passt nicht immer für die persönlichen Bedürfnisse. 

8 Tipps, um einen günstigeren Campingurlaub zu genießen

4. "Mit DIY kannst du viel Geld sparen."

Auch wenn es in der Vergangenheit lohnenswerter war, alles selbst auszubauen, ist mittlerweile die Fertigung beiden großen Herstellern schon praktischer. Der Einkauf von Wohnmobil Basisfahrzeug, Kühlschrank, Gasbackofen und Dieselheizung gehören zu den großen Kostenfaktoren, auch beim privaten Ausbau. Aber wo der Campingfahrzeug-Selbstausbau nicht mithalten kann, ist, dass die Konzerne ihre Produkte in riesigen Stückzahlen viel günstiger kaufen kann und somit der fertige Campingbus dem Preis eines nackten Transporters als Basisfahrzeug fast gleichkommt. 

Wenn es ums Preis-Leistungs-Verhältnis geht, lohnt es sich nicht ein älteres Basisfahrzeug zu kaufen nur, weil es niedrigere Kosten bedeutet. Nur wenn du daran interessiert bist, deinen persönlichen Stil einzubauen, ist es eine Überlegung wert, den Ausbau selbst in die Hand zu nehmen. 

5."Der Süden ist günstiger als der Norden"

Wenn es um die Lebenshaltungskosten auf den Campingplätzen in Europa geht, ist es nicht leicht zu sagen, in welchen Teilen Europas diese generell am höchsten sind. Auch Italien, Spanien oder mit dem Wohnmobil nach Kroatien stehen in der Statistik des ADAC ganz oben, wenn es um Camping-Hochpreisen geht. 

Am günstigsten ist Schweden, das betrifft, nicht nur die einfachen Campingplätze im Norden, denn ADAC hat hier nur die Anlagen mit mindestens drei Sternen auch im Süden des Landesberücksichtigt.

Nach dem Preisvergleich, den Camping.info in 2019 erhoben hat, kommt auch Norwegen ins Mittelfeld, trotz seines Rufs als Hochpreisland. Wenn es um die Lebensunterhaltungskosten geht, haben Camper in Norwegen einen großen Vorteil, da sie sich selbst versorgen können. Ebenfalls sind 2022 Polen

 

6."Für Wohnwagenanhänger ist ein teurer Führerschein erforderlich."

Denkst du, dass es heute nicht mehr möglich ist, mit einem Pkw-Führerschein, heute Klasse B, einen Wohnwagen-Urlaub anzutreten? Auch wenn der B-Führerschein einiges einschränkt, schließt er aber keinen Anhänger bis zu 750Kg aus. Dies umfasst zum Beispiel die meisten Faltcaravans. 

Gespanne, die nicht schwerer sind als 3500Kg sind, sind ebenfalls erlaubt. Also mit einem Golf-Klasse-Fahrzeug und einem kompakten Wohnwagen könnte es auch ohne extra Führerschein möglich sein, den Camping-Urlaub anzutreten. Wenn das nicht reicht, gibt es auch noch die Möglichkeit, die B96-Erweiterung für Gespanne bis zu 4.250Kg zu erhalten. 

7. "Um den Preis zu reduzieren, braucht man eine All-inclusive-Ausstattung".

Oft scheint es die beste Option zu sein, ein Sondermodell mit All-inklusive-Ausstattung zu kaufen, um etwas zu sparen. Viele Hersteller und Händler berechnen hier hohe Preise, die man auch sparen kann. In der Praxis sieht man, dass es oft bloß viele optische Nettigkeiten sind wie Polster, Felgen, Dekore, usw., für die man dann viel Geld zahlt.

Wenn du beim Kaufdeines Wohnwagens oder Wohnmobils sparen willst, musst du dir diese eine Fragestellen:  "Brauche ich das wirklich?" Und wenn die Antwort ein klares "JA" ist, kann es ich vielleicht lohnen, den Preis zu zahlen. Aber wenn es Sachen sind, die zur Ausstattung gehören, die man vielleicht in der Zukunft noch erwerben will, kann man es auch für später belassen. Der Nachteil hier ist aber, dass diese einzelnen Bestellungen oft eine lange Lieferzeit beanspruchen und es momentan hohe Nachfragen gibt. 

8. "Es ist immer günstiger, in Deutschland zu tanken."

Ein schneller Tankstopp vor der Grenze, ist, was die meisten machen, um das Budget nicht gleich zu sprengen. Aber das ist nicht immer der Fall! Da Deutschland zu den Ländern gehört, die bei den Durchschnittspreisen für Diesel und Superkraftstoff im oberen Bereich liegen, lohnt es sich, die Situation genauer zu betrachten.

Wenn deine Reisenach Osteuropa geht, tankst du hinter der Grenze auf jeden Fall günstiger. Genauso ist es, wenn du durch Österreich und Luxemburg fährst. Für ein Fahrzeug, dass Super und kein Diesel benötigt, kann man sogar in der Schweiz gut tanken. Wenn du jedoch nördlich oder westlich durch die Nachbarstaatenfährst, lohnt es sich den Tank in Deutschland zu füllen. 

FAZIT

Mit ein paarkleinen Tipps können Camper viel Geld sparen. Meistens ist es für Einsteigergar nicht so einfach, eine gute Entscheidung zu treffen, wenn es um die hohen Kosten beim Camper erwerb oder im Urlaub geht. Deshalb ist es wichtig, Hinweise zu beachten und neue Möglichkeiten in Erwägung zu ziehen. 

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