15 Gründe, warum du Wintercamping machen solltest

Hier sind 15 Gründe, warum du in den kalten, schneereichen Monaten mit dem Wintercamping beginnen solltest.

Diesen Winter zu Hause bleiben und all die lustigen Aktivitäten verpassen?

Packe deine Koffer und fahre in die Berge zum Wintercamping!

Wintercamping ist ein einzigartiges Erlebnis, das jeder mindestens einmal ausprobieren sollte. Du wirst nicht nur die Schönheit der Natur genießen, sondern auch dem Alltag entfliehen und neue Energie tanken.

Wenn du diesen Winter mit dem Gedanken spielst, campen zu gehen, dir aber nicht sicher bist, ob du das willst oder nicht, dann schaust du dir besser diese 15 Gründe an, warum es sich lohnt.

Warum Wintercamping Spaß macht

Stelle dir vor, im Winter ist alles ruhig und still, und du campst im Schnee.

Diese atemberaubende Decke wird die Umgebung beruhigen und dir eine extrem gelassene, beschauliche und friedliche Zeit bescheren, die du bisher nicht kanntest.

Du glaubst mir nicht?

Hier sind einige Gründe, warum du das Zelten in der Kälte in Betracht ziehen solltest.

1. Keine Menschenmassen

Mit ständigem Sonnenschein und Schulferien kann es im Sommer schwierig sein, einen perfekten Platz zum Campen zu finden.

Stelle dir vor, wie überfüllt Campingplätze sein können, wenn alle Campingplätze durch Online-Buchungsplattformen schon Monate vor der Hauptsaison ausgebucht sind.

Wenn jedoch die Kälte einsetzt, strömen die Menschenmassen von den Plätzen.

Viele Menschen können die niedrigen Temperaturen nicht ertragen und ziehen es vor, sich im Winter zu Hause einzukuscheln, aber andere lieben die kühle Natur.

Wenn du dem Trubel der Stadt entfliehen möchtest, ist der Winter die beste Zeit dafür.

Eines der besten Dinge, die Menschen am Zelten in der Kälte mögen, ist, dass sie oft den ganzen Platz für sich allein haben.

Du bekommst freie Plätze bei den beliebten Wintercampingplätzen, an den begehrtesten Stellen und besitzt unbegrenzten Zugang zu den Toiletten und Grillplätzen.

Je weniger Leute da draußen sind, desto eher kann man ein unvergessliches und intimes Naturerlebnis genießen.

2. Besseres und erlaubtes Lagerfeuer

Lagerfeuer sind auf dem Campingplatz toll und meistens unverzichtbar.

Bevor du etwas anderes einrichtest, solltest du deinen Platz nachts mit einem Lagerfeuer erhellen.

Andererseits liefern Lagerfeuer zu dieser Zeit auch Wärme zum Kochen.

Wenn du denkst, dass ein Lagerfeuer beim normalen Camping Spaß macht, dann warte, bis du es im Winter erlebst.

Du wirst die Wärme im Schnee mehr zu schätzen wissen als bei jedem anderen Camping.

Mit den richtigen Werkzeugen und Hilfsmitteln ist es auch im Winter mühelos möglich, ein Lagerfeuer zu entfachen.

Weiterhin kommt hinzu, dass die Waldbrandstufe meistens im Winter sehr niedrig ist. Das bedeutet für dich, dass du dir wenig Sorgen um Gefahren machen musst oder ob du überhaupt ein Feuer entzünden darfst.

3. Friedlich und ruhig

Während im Sommer die Menschen in Scharen kommen, ist es im Winter ruhiger und stiller.

Freiraum, keine Störungen durch andere Menschen oder große Gruppen und ein echtes Gefühl für das Leben im Freien ermöglichen es dir, sich im Idealfall "in der Natur zu verlieren".

Man muss nicht an einen besonderen Ort fahren, um das Beste zu erleben, man muss einfach nach draußen gehen.

4. Gesundheitliche Vorteile

Wer auch im Winter fit bleiben möchte, sollte seinen Körper nicht vernachlässigen. Achte auf ausreichend Ruhe, Bewegung und eine gesunde Ernährung.

All diese drei Punkte findest du beim Wintercamping.

Zur eben angesprochenen Ruhe gehört auch ein ausreichend langer Nachtschlaf und möglichst wenig immunschwächender Stress.

In Bewegung bleibst du meistens automatisch, weil dir sonst kalt wird. Wenn du dich bei tiefen Temperaturen bewegst, wirst du beim Camping im Winter aktiver, und das ist ein Heilmittel gegen Rückenschmerzen.

Moderate, aber regelmäßige Bewegung kann dein Immunsystem aktivieren, um Krankheiten zu bekämpfen.

Es scheint zwar viel Arbeit zu sein, sich in dieser Zeit zu bewegen, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

5. Survival-Fähigkeiten lernen

Für die meisten Camper ist das Campen im Winter der ultimative Wunsch.

Den sie möchten sich Überlebensfähigkeiten aneignen, wie das Entfachen eines eigenen Lagerfeuers oder die Herausforderung, mit den tiefen Temperaturen zurechtzukommen.

Sie neigen dazu, sich selbst herauszufordern, um mit ihrer Ausrüstung draußen zu bleiben.

Außerdem haben sie die Möglichkeit, mehr über ihre gesamte Campingerfahrung zu erfahren.

Während beim Campen zu anderen Jahreszeiten, z. B. im Sommer, vieles locker von Hand geht, ist es beim Wintercamping schwieriger. Du lernst beim Campen im Winter, wie du dich an das Wetter und die Temperatur anpassen kannst.

6. Wertschätzung der Zivilisation

Wintercamping kann sich in Sekundenschnelle von fantastisch in schrecklich verwandeln, natürlich nur, wenn du nicht vorbereitet bist.

Aber weißt du, wovon viele Camper schwärmen, wenn sie wieder zu Hause sind?

Es ist die warme Dusche, das weiche Bett, die Heizung im Haus und dass es nur wenig Zeit benötigt eine tolle Mahlzeit zu kochen.

Das alles ist beim Campen im Winter nur schwer verfügbar oder mit Aufwand verbunden.

Umso dankbarer sind viele Menschen, wenn sie dann wieder zu Hause sein können.

Und das bringt Wertschätzung gegenüber Dingen, die viele Menschen als selbstverständlich ansehen.

Nach so einer harten Erfahrung und den ungünstigen Bedingungen da draußen, wissen viele ihr Zuhause zu schätzen.

7. Hundefreundlich

Viele Leute lieben es, mit Hunden zu campen, und oft kann es ein echtes Abenteuer werden, dein Hund mitzunehmen.

Die meisten Campingplätze akzeptieren zwar Hunde, aber oft gelten im Sommer härte Regeln für Hundebesitzer.

Der Winter ist die perfekte Zeit für hundefreundliches Camping, da dort weniger Menschen anzutreffen sind und es grundsätzlich auch für deinen Hund dann entspannter ist.

8. Günstiger

Der Winter ist die beste Jahreszeit, um Schnäppchen zu machen.

Viele Camping- und Glampingplätze senken ihre Preise, und auf den Glampingplätzen gibt es zusätzliche Extras wie wärmende Winteressen und Körbe mit Holzscheiten.

Das ist eine tadellose, kostengünstige Option, um campen zu gehen.

9. Eine neue Perspektive

Ein Campingurlaub im Winter ermöglicht dir, verschiedene Abenteuer zu erleben, z. B. Nationalparks zu besuchen.

Der Anblick des Winters hat etwas sehr Erholsames an sich. Die Gegend ist sehr beruhigend und es sind nur wenige Menschen unterwegs.

Auch die Tierwelt scheint in dieser Zeit leichter zu beobachten zu sein – man muss früh am Morgen aus dem Zelt steigen, um eine Reihe von Tieren und Vögeln zu sehen.

10. Tolle Aktivitäten

Wenn du denkst, dass der Sommer die besten Aktivitäten bietet, dann hast du wahrscheinlich noch nie ausprobiert, wie es im Winter ist. Du kannst wandern, spielen, angeln, dich entspannen, wilde Tiere beobachten und vor allem Feuer machen.

In manchen Gegenden kannst du Snowboarden und Skifahren beim Wintercamping.

Ist das nicht fantastisch? Das kannst du im Sommer nicht erleben.

Vergiss einfach alle Sommersportarten wie Beachvolleyball und Kitesurfen und genieße das Wintercamping.

11. Insektenfrei

Ameisen, Zecken oder Mücken sind lästig.

Mit ihren Stichen oder dem Summen in den Ohren sorgen sie oft für Unbehagen.

Da Mücken mit dem kalten Wetter nicht mithalten können, musst du dir darüber keine Sorgen machen.

Der Winter bedeutet, dass es nicht mehr in den Ohren brummt und die Stiche nicht mehr jucken.

Du kannst so eine gute Zeit in einer angenehmen Umgebung erleben.

12. Sternenklare Nächte

Der Glanz des Himmels im Winter ist atemberaubend.

Einigen wissenschaftlichen Studien zufolge scheinen die Sterne in dieser Jahreszeit besonders hell zu leuchten.

Außerdem wird in der kalten Luft weniger Feuchtigkeit gespeichert als in der wärmeren Sommerluft, wodurch die Nächte klarer werden.

Daher sind undeutliche Sterne, die in Sommernächten vielleicht unsichtbar sind, in den kälteren Monaten besser sichtbar und klarer, sodass Campingurlauber etwas mehr Zeit für die Beobachtung haben.

13. Keine Kühlung erforderlich

Bist du schon mal im Sommer in deinem Zelt aufgewacht, weil es so heiß war? Ein Schläfchen am Nachmittag ist fast unmöglich. Und morgens heizt sich das Zelt schon gegen 8 Uhr auf.

Im Winter musst du nicht mit der Hitze kämpfen und mit aufgeheizten Zelten.

Klar, es ist kalt, aber du kannst dich dementsprechend vorbereiten.

Du kannst die Gelegenheit auch nutzen, um deine Campingküche aufzupeppen, indem du zusätzliche Lebensmittel mitnimmst, die in den warmen Monaten aufgrund der Hitze verderben würden.

14. Der Schnee

Es gibt bestimmte Dinge, die kannst du nur im Schnee machen – wie eine Winterwanderung. Der Schnee knarzt unter deinen Winterschuhen und der Wald ist so ruhig wie noch nie.

Wenn du mit Kindern campst, solltest du darauf achten, sie mit der richtigen Campingkleidung einzukleiden, denn sie werden wahrscheinlich viel Spaß dabei haben, Schneeengel zu formen, Schlitten zu fahren und Schneebälle zu werfen.

15. Eine gute Ausrede für Glamping

Du wolltest schon immer mal Glamping machen, aber dein Partner oder deine Partnerin konnte sich bis jetzt nicht davon überzeugen lassen?

Dann ist es im Winter nun Zeit, diesen Wunsch wieder hochzufahren.

In einer gemütlichen Jurte liegen mit einem Holzofen und einem riesigen Doppelbett. Dazu kuschelige Kissen und unendlich zusätzliche Decken… Na, klingt das nicht einladend?

Abschließende Überlegungen zum Wintercamping

Warum im Winter campen gehen?

Für viele von uns ist Wintercamping eine ganz andere Art von Erfahrung.

Niemand will es zugeben, aber einer der wahren Vorteile des Wintercampings ist, dass du etwas Ungewöhnliches tust – das bedeutet, dass die Leute zuhören, wenn du in der örtlichen Kneipe eine Geschichte erzählst.

Schließlich kann jeder Geschichten übers Sommercamping erzählen, aber wenn du eine Anekdote über das Schlafen im Freien bei -20 Grad teilst, bleibst du in den Köpfen der Menschen.

Hoffentlich haben die genannten Gründe fürs Wintercamping dich dazu inspiriert, einen Schritt zu wagen und die Vorteile zu genießen.

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